Geschichte

Die Geschichte der Johann-Jakob-Widmann-Schule reicht bis in das Jahr 1854 zurück. Begleiten Sie uns auf eine kleine Zeitreise.

Die Anregung, Unterrichtsgelegenheiten zur beruflichen Ausbildung des gewerblichen Nachwuchses einzurichten, gab die Zentralleitung des Wohltätigkeitsvereins im Jahr 1818. Dieser Verein war im Hungerjahr 1817 gegründet worden, um sich mit der wirtschaftlichen und sittlichen Hebung der ärmeren Volksklassen zu befassen. Seine Anregung führte in den größeren Städten des Landes zunächst zur Einführung von Sonntagsgewerbeschulen. Ihr Besuch war freiwillig, entschuldigte aber nicht das Fernbleiben aus der Sonntagsschule. 1848 wurde die Zentralstelle für Gewerbe und Handel errichtet. Sie suchte und fand bald Einfluß auf das gewerbliche Unterrichtswesen. 1853 wurde aus Mitgliedern der Zentralstelle und der staatlichen Oberschulbehörde eine Kommission für die gewerblichen Fortbildungsschulen errichtet.

1854 wurde die freiwillige gewerbliche Fortbildungsschule in Heilbronn eröffnet, die 1906 als Gewerbeschule Tagespflichtschule wurde. In die erste Schulkommission wurde Georg Peter Bruckmanns Sohn Peter Bruckmann jr. gewählt. Von 1881 bis 1894 war Georg Härle, der Stiefvater des nachmaligen Geh. Hofrats Dr. Peter Bruckmann, Vorstand des Gewerbeortsschulrats. 1904 wurde letzterer Vorsitzender des Gewerbeortsschulrats, er hat wesentlich dazu beigetragen, der Schule in Heilbronn ihr besonderes Gesicht zu geben. Heilbronn hat 1906 als erste Stadt in Württemberg die Tagespflichtschule und den Werkstattunterricht eingeführt.

Heilbronn baute bereits 1901 für die Gewerbliche Fortbildungsschule einen Flügel an die Oberrealschule an und ist wohl die erste Stadt in Württemberg überhaupt, welche der Schule eine eigene Unterkunft erbaute, wogegen es sonst üblich war, die Gewerbeschule in die abgetragenen Kleider ihrer älteren Geschwister, der Volks- und Oberschulen, zu stecken.

Im Schuljahr 1854, dem Gründungsjahr, waren es 277 Schüler. Die Zahl stieg auf etwa 1000 im Schuljahr 1905/06 und auf 2149 im Schuljahr 1929/30, nach 75 Jahren ihres Bestehens. Im Jahr 1932 hatte die Schülerzahl mit 1098 ihren Tiefstand erreicht; der Geburtenrückgang Ende des ersten Weltkrieges machte sich bemerkbar.

Vor dem zweiten Weltkrieg hatte die Schule etwa 3300 Schüler. Neben dem Gebäude Keplerstraße mit 16 Unterrichtsräumen, 14 Werkstätten, 10 Lehrer- und Lehrmittelzimmern waren noch in der Gartenstraße (in der einstigen Druckerei Weber, an deren Stelle heute das Gewerkschaftshaus steht) 6 Unterrichtsräume, 4 Werkstätten und 1 Lehrerzimmer und in der Kübelstraße1Lehrsaal und1Lehrerzimmer, im Schaeuffelenschen Anwesen 2 Schulsäle (1 für Meisterschule, 1 für Gewerbeschule), 2 Werkstatträume und das Internat der Meisterschule. Am 4. Dezember 1944 fiel die Schule mit der gesamten Einrichtung den Bomben und dem Feuer zum Opfer. Der einzige Lehrssaal im Gebäude Kübelstraße 7 blieb erhalten. Die Schule hatte aufgehört zu bestehen.

Im Jahr 1945 konnte noch kein Unterricht erteilt werden. Erst nach Genehmigng durch die Militärregierung durfte der Unterricht am 4. Februar 1946 aufgenommen werden, nach dem durch eine Schüleraufnahme vom 14. bis 19. Januar 1946 im Rathaussaal in Sontheim 1600 Schüler auf 62 Klassen verteilt worden waren und zwar 30 erste, 16 zweite und 14 dritte Klassen.

Das Heilbronner Krankenhausgelände nach dem Fliegerangriff am 4. Dezember 1944

Abbildung: Das Heilbronner Krankenhausgelände nach dem Fliegerangriff am 4. Dezember 1944 – später Baugelände für den Neubau der Berufsschule 1953.

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn

Im Speisesaal der Schuhfabrik Wolko in Sontheim wurden 8 Klassen, von 8 Lehrern zugleich unterrichtet. Der Lehrer hatte die meisten Zuhörer, der am lautesten sprach! Dabei rollten Stoßkarren vom Aufzug zum Magazin durch den Saal, und auf der andern Seite bereiteten Kochkünstler der Fabrikküche das Essen für die Werkangehörigen zu. Den Küchenduft hatte man stets in der Nase. Bei Wolko wurden Bauberufe, Metallberufe, Elektriker, Flaschner und Maler unterrichtet, teilweise mit ganz unmöglichen Aushilfslehrern. Man stand auf dem Standpunkt: Wenns nur geht!

In Kaisers Kaffeegeschäft wurden vier Holzklassen unterrichtet. Das wurde allerdings zur Tortur, wenn Geruch und Rauch aus der Rösterei eindrang, und sich Lehrer und Schiüler nicht mehr sahen. Im Lehrsaal des Gebäudes Kübelstraße 7 wurden die Gärtner, Schuhmacher und Metzger betreut. Ein zweiter Saal wurde in diesem Gebäude eingerichtet für die Polsterer, Bäcker, Schneider und Friseure. Von den früheren Lehrern (zusammen 25) standen der Schule noch zur Verfügung die Gewerbeschulräte Höfer und Winker und die Gewerbelehrer Käss, Daniel und Pflanz.

In der Zwischenzeit wurden in dem der Firma Knorr gehörigen früheren Fabrikgebäude Kaiser-Otto mit großem Kostenaufwand, der von der Stadt getragen wurde, zwei Stockwerke für die Schule ausgebaut. Klassenweise zogen damals die Schüler mit ihren Lehrern in die Ruinen der Stadt, um für die Erstellung der zerstörten Ostwand und für die Einziehung von Wänden in Kaiser-Otto Backsteine zu putzen. Auch das Abortgebäude der früheren Schule in der Keplerstraße fiel damals zum Opfer. Private Beziehungen wurden für die Ziegelbeschaffung ausgenützt. Was wurde doch damals von Fremden an Baumaterial alles gestohlen! Im Oktober 1946 konnte Gewerbelehrer Pflanz einen Saal in der Happelstraße beziehen, der aber noch keine Fensterscheiben und keine Türen hatte. Dabei war es vormittags schon recht empfindlich kalt. Ende Februar erfolgte dann der Einzug ins Gebäude Happelstraße 61, und man war froh, „gut”untergebracht zu sein.

Im Schuljahr 1949 war die Schülerzahl auf annähernd 3300 angestiegen. Man brauchte weiteren Raum, umsomehr, da auch die dienstentlassenen Lehrer für den Unterricht nach und nach wieder genehmigt und solche von anderen Schulen hieher versetzt wurden. Die Schülerzahl stieg auf 3700 an. Es fehlte noch weiteran gut ausgebildeten Lehrern und vor allem an Schulräumen. Nachdem das Arbeitsamt sein neues Gebäude bezogen hatte, erhielt die Schule Lehrsäle in der Jugendherberge. Auch die Schreinerwerkstatt konnte dort ihren Betrieb aufnehmen. Im Hof der Rosenauschule wurden Baracken für die Schule frei, in denen die Metzger, Bäcker, Polsterer und die Gipser und Plattenleger unterkamen. In der neu aufgebauten Robert-Mayer-Oberschule wurden ihr 5 Lehrsäle und 2 Werkstatträume zugewiesen, die Bauschlosser, Flaschner und Kraftfahrzeughandwerkerklassen und die Bauschlosser- und Flaschnerwerkstätten kamen darin unter. Das Gebäude der Frauenarbeitsschule in Böckingen nahm die weibliche Abteilung auf. In dankenswertes Weise stellte Rektor Hanser 4 Säle in der neuerstellten Rosenauschule zur Verfügung, als einige Baracken der zu erbauenden Rosenauturnhalle wegen abgebrochen werden mußten.

Um die Meisterschule, für die die Stadt Heilbronn seit ihrer Gründung im Jahr 1937 viel Geld ausgegeben hatte, mußte man im Jahr 1946, als man sie unbedingt nach Stuttgart ziehen wollte, kämpfen. Der damalige Kultusminister Heuß sprach ein Machtwort, und die Schule blieb hier. Sie kam zunächst im Stadttheater unter. Das Internat dort war unter aller Kritik und schadete dem Ruf der Schule, die ihre Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet, der Schweiz und auch von Holland bezog. Als die Jugendherberge unter die Leitung von Herbergsvater Ferdinand Winkler kam, konnten. die Meisterschüler dort unterkommen, wo sie mustergültig versorgt wurden. Bis zur Erstellung der Internatsräume im neuen Schulgebäude werden die Meisterschüler wohl dort bleiben müssen.

Quelle: Emil Winker  HSt 18.03.1955

Mit dem Flugzeug müsste ein Fremder Heilbronn zum erstenmal anreisen, oder, er müßte es zum erstenmal vom Wartberg aus sehen! Dann könnte er ermessen, was in städtebaulicher Hinsicht die neue Gewerbliche Berufsschule für Heilbronn bedeutet. Ruhig und doch gelöst, streng in der Form und doch heiter im Wesen liegt sie da und lenkt das Auge wohltuend ab vorn undeutlichen Gewirr der Häuschen und Dächer und freilich auch der Trümmerflächen drumherum. Tritt man näher, von welcher Seite auch immer, so fällt allenthalben die Klarheit des architektonischen Gedankens auf, die ganz aus dem Zweck heraus entwickelte Größe und Höhe der 4 Bauten, ihre Zuordnung, ihre Verbindung und ihr Abstand.

Doch obwohl dies alles von der Funktion bestimmt worden ist, kann man doch nicht von Funktionalismus sprechen, denn es ist so vieles da, das darüber hinausreicht: in der Gliederung der Flächen und Linien, in den abgestimmten kräftigen Farben, im künstlerischen Sohmuck. Oder soll man sich mehr darüber freuen, dass Heilbronn in seinem riesigen Schulhaus – Wiederaufbau-Programm wieder einen kräftigen Schritt vorangekommen ist? Es wird noch lange nicht die letzte Kraftanstrengung sein, die Heilbronn unternehmen muß, um den Bedarf an Schulraum zu decken! 86 % aller Heilbronner Schulräume waren ja völlig zerstört, dierestlichen 14 % beschädigt,Und bis heute sind erst- einschließlich der neuen Gewerbeschule – 64 % des Bedarfs gedeckt, wenn man von den Durchschnitszahlen der Klassenstärke im Lande Baden-Württemberg ausgeht. Die Stadt hat jetzt seit Kriegsende für Schulen und Turnhallen 15.376 Millionen DM ausgegeben.

Die Stadt hat also selbst aufgebracht 11.423 000 DM. Sie hat dies in erster Linie durch Aufnahme von Schulden getan, aber sie hat einige Millionen aus ihrem Vermögensbestand genommen, das heißt, sie hat rentierende Vermögenswerte eingetauscht gegen Schulgebäude, die sich nicht rentieren, wenigstens nicht sichtbar und im landläufigen Sinne des Wortes.
Neue Aufwendungen für Schulhausbauten stehen vor ihr: die Volkshochschule in Neckargartach und die Turnhalle der Reinöhlschule sind im Bau, die Höhere Handels und Kaufmännische Berufsschule ist ausgeschrieben. Im ganzen brauchen wir noch 181 Lehrkräfte und dazu etwa 18 Millionen DM.
Entwurfsskizze der neuen Berufsschule in der Paulinenstraße

Abbildung: Entwurfsskizze der neuen Berufsschule in der Paulinenstraße.

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn

(D-Bau) in der Pestalozzistraße

Abbildung: Shedbauten im Bauzustand – Maler und Metallwerkstätten (D-Bau) in der Pestalozzistraße.

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn

Vor solchem Hintergrund muß man die neue Schule sehen, will man die Leistung der Stadt richtig beurteilen, sich aber auch nicht der Tatsache verschließen, dass hier für den Augenblick nicht aufwendig und auf lange Sicht sparsam gebaut wordenist.
Jedermann dürfte es einleuchten, dass man, da man schon neu bauen musste, den alten Zustand nicht wieder herzustellen bestrebt war. Die 24 Schulsäle, 24 Spezialsäle, 21 Werkstätten und 12 Nebenräume der Gewerbeschule befanden sich vor dem Krieg (worauf an anderer Stelle näher eingegangen wird), im Seitenflügel des Robert-Mayer-Gymnasiums und in dem Fabrikgebäude Ecke Garten-. und Weinsberger Straße, das im übrigen zum größten Teil von der Handels Schule belegt war. Und nach dem Krieg waren die zum Teil kümmerlichen Räume der Gewerbeschule auf sieben Gebäude über die ganze Stadt verteilt, vonder Frauenarbeitsschule in Böckingen über die Jugendherberge bis zur Kübelstraße. Jetzt sind in dem neuen Schulkomplex vereinigt: 38 Klassenzimmer, 1 Vortragssaal, 1 Physiksaal, 26 Lehrmittelzimmer, 47 Werkstatträume für 22, 5 Räume für die Gipser-Meisterschule und eine Hausmeisterwohnung.
Die Zahl der Schulräume ist also größer geworden: Aber die Schülerzahl ist auch seit 1939 von 1900 auf 3971 (tägliche Schillerzahl 800), also um 109 % gestiegen, wobei die auswärtigen Schüler 1250 =31 % ausmachen. Gleichzeitig ist die Zahl der Lehrerstellen um 70 % gestiegen, der Zuschuss, dessen die Schule von der Stadt bedarf, von 139 750 auf 775 000 DM im Jahr, was bedeutet, dass die Stadt 1939 draufgelegt hat: 75.50 DM, 1955 aber 195.11 DM.

Man sollte nun nicht von der reinen, auf die Gegenwartbezogenen und von nackten Zahlen ausgehenden Wirtschaftlichkeit reden. Denn die Förderung von Industrie und Handwerk ist eine Aufgabe der Städte, und Heilbronn hat es besonders notwendig, dafür zu sorgen, dass sein gewerblicher Nachwuchs modernes und rationelles Arbeiten erlernt, sonst kann der Kleinbetrieb nicht mehr mit dem Großen konkurrieren; und erst recht kann es der Betrieb in einer ausgebombten Stadt, dessen Nachholbedarf viel größer ist, nicht mehr mit der Konkurrenz in nichtzerstörten Städten und auf dem Lande aufnehmen. Deshalb hat man Wert darauf gelegt, in die Werkstätten der Gewerbeschule gerade die fabrikneuesten und modernsten Geräte zu stellen, denn daran soll die Jugend geschult werden, und das gute Beispiel, das sie hier zu sehen bekommt, und der Ansporn, den ihre Betriebe dadurch bekommen, wird sich in Jahren vielleicht auch auf das rationelle Arbeiten in den Betrieben und damit auch auf die Gewerbesteuer auswirken.

Aber auch den Vergleich der nackten Zahlen hält die Gewerbeschule aus: Die Baukosten betragen nach dem Haushaltplan 5 627 000 DM, der Bauplatz kostet 330 000 DM, die Einrichtung und die Möbel 183 000, die Werkstätten (ohne Stiftungen) 562 000 DM, die Erstausstattung mit Experimentiertischen 8 000 DM. Das sind zusammen 6 170 000 DM. Die Stiftungen, die meist von Handwerkern und Innungen und aus echter Freude über den Neubau gemacht worden sind können mit 240 000 DM veranschlagt werden. Zu den reinen Baukosten ist ein Staatsbeitrag von 1 125 400 DM zugesagt, so dass aus städtischen Mitteln aufzubringen sind:
Da das Kesselhaus vom alten Krankenhaus her noch vorhanden war, betragen die reinen Baukosten 5,2 Millionen DM. Bei 76 541 Kubikmeter umbauter Raum ergibt sich ein Preis von 68 DM pro cbm umbauter Raum. In anderen neuerbauten Gewerbeschulen des Landes liegt man wesentlich über diesem Betrag.
Verbindungsgang der beiden Hauptgebäude

Abbildung: Verbindungsgang der beiden Hauptgebäude – Rektorat und Konferenzraum

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn

Es muß noch bemerkt werden, dass von der Architektengemeinschaft und insbesondere von der Baukommission des Gemeinderats besonders auf Wirschaftlichkeit im Betrieb geachtet wurde. So hat man z.B. mit der Beleuchtung genaue und gründliche Versuche angestellt und ist auf diese Weise zu dreierlei Beleuchtungssystemen gekommen. Die Schulräume wurden mit Eichenparkett – Fußböden, nicht mit Linoleum versehen; weil Parkett billiger und haltbarer ist. DieBöden sind versiegelt wodurch die Reinigungskosten gering werden. In den Gänge sind im Erdgeschoß Klinkerplatten dritter  Wahl verlegt, in den Obergeschossen Asphaltplatten, die zugleich die Trittschalldämpfung bilden. Im Innenausbau wurden für Einbauschränke, Wangeverkleidung usw. Novopan-Tischlerplatten verwendet. Und auch die Verkleidung der Außenwände mit Platten wird sich in dieser Gegend, in der es viel Ruß gibt, auf die Dauer, als vorteilhaft er weisen. Da der Beton des Betonskeletts schön heraus kam, konnte man sich mit dem Streichen mit Mineralfarben begnügen. Die straff angeordnete Gesamtanlage besteht aus sechs Baukörpern. Die Unterrichtsgebäude sind in Nord-Süd-Aufstellung einbündig, alle Klassenzimmerräume liegen nach Osten. Der große Bau entlang der Paulinenstraße ist 70 lang, er hat fünf Geschosse für die Berufe, deren Werkstätten auf den Stockwerken der dazuhörigen Klassen- und Lehrrrintelräume liegen:

Luftbild 1953 der neuen Gewerbeschule in der Paulinenstraße
Luftbild 1953 der neuen Gewerbeschule in der Paulinenstraße

Abbildung: Luftbilder 1953  der neuen Gewerbeschule in der Paulinenstraße

Quelle: Stadtarchiv Heilbronn

Buchdrucker, Schriftsetzer, Buchbinder, Polsterer, Schuhmacher, Bäcker, Konditoren, Friseure (Herren und Darnen), Damenschneider, Herrenschneider, Wäscheschneiderinnen, dazu die Unterrichts- und Lehrmittelräume für Gärtner und Metzger. Im Erdgeschoß befindet sich die Haupt-Eingangshalle mit Zugang nach links zu dem einstockigen Gebäude mit Hausmeisterzimmer, Aufenthaltsraum und Hausmeister-Wohnung und nach rechts zum 300 Personen fassenden Vortragssaal im fünfstockigen Gebäude mit Bühne und Nebenräumen, wie Bildwerferraum, Gar-deroben und Toiletten. Senkrecht dazu steht der Verbindungsbau. Er ist zweigeschossig und etwa 80 m lang. Im Erdgeschoss trennt die offene, überdeckte Pausenhalle zugleich, den nördlich gelegenen Pausengarten von dein südlich gelegenen Pausen- und Werkhof. Im Obergeschoss sind die Verwaltungsräume, die Lehrer- und Schülerbibliotheken und Lese- und Aussstellungshallen, also lauter Räume, die für alle Schüler zentral gelegen sein sollen.

Den Metallberufen dient der nördliche Bau entlang der Nordbergstraße. Er ist viergeschossig, 70 m lang und enthält die Klassen und Lehrmittelräume für Bau- und Maschinenschlosser, Flaschner- Installateure, den Physik- und Cherriesaal und im Untergeschoß die Räume der Gipsermeisterschule.

Damit zusammen hängt der zweite Bau entlang der Nordbergstraße, ebenfalls viergeschossig und 70 in lang mit den Klassen- und Lehrmittelräumen für die Bauberufe: Maurer, Zimmerer, Gipser, Schreiner, Maler und Elektriker. Im Erdgeschoss unmittelbar angebaut an diese Baukörper mit dazwischenliegenden oberbelichteten und künstlich be- und entlüfteten Räumen für das Umkleiden, Waschen und die Toiletten liegen die Werkstätten.

Die Werkstätten der Metallberufe sind Shedbauten, teilweise unterkellert für Abstellung der Fahrräder -und Motorräder. Im Erdgesehoß sind die Werkstatträume für das Kraftfahrzeuggewerbe, die Schweißer, Flaschner, Installateure, Bauschlosser, Maschinenschlosser und die Härterei. Schließlich sind im sechsten Bau die Werkstätten für Bauberufe: Zirnmerer, Maurer, Schreiner und Maler. Beide Werkstättenbauten sind vom Bauhof unmittelbar zugänglich und befahrbar.

Ein Wettbewerb war der Ausgangspunkt der Auftragvergabe Von 102 eingegangenen Arbeitenzeichnete das Preis-gericht bestehend aus den Stadträten Hanser, Lutz, Ensle, Leucht, Oberstudiendirektor Winker,Verwaltungsdirektor Maier, Prof. Elsässer, Stuttgart, Prof. Heuß, Stuttgart, Prof. Eiermann, Karlsruhe, Oberreg.-Baurat Arnold, Stuttgart, Oberreg.-Rat Kimmerle, Stuttgart, Stadtbau­direktor Gonser, Stuttgart, Oberbaurat Gerber, Stuttgart, Oberbaurat Hirner, Heilbronn, aus: mit dem 1. Preis Architekt Kurt Eggstein, Weilheim/Teck, mit dem 2. Preis Dipl.-Ing. Albrecht Lange und Hans Mitzlaff, Mannheim, mit dem 3. Preis Architekt Rudolf Baer, Heilbronn, Dipl.-Ing. Siegfried Hieber, Stuttgart-Bad Cannstatt, Dipl.-Ing. Rudibert Pfund, Stuttgart-Bad Cannstatt, mit dem 4. Preis Dipl.-Ing. Wolf Irion, Stuttgart-Rohr. Außerdem wurden fünf Entwürfe angekauft. Der dritte Preis wurde zur Ausführung vom Gemeinderat bestimmt, und mit der Gesamtausführung und Bauleitung wurde die Architektengemeinschaft Hieber/Pfund, Baer und Dr. Gabel beauftragt, mit der Federführung Architekt Baer.

Die Gewerbeschul-Baukommission, bestehend aus OB Meyle,den Stadträten Ensle, Hanser, Leucht und Lutz, Verwaltungsdirektor Maier, Oberstudiendirektor Winker, Baudirektor Müller-Kirchenbauer, Oberbaurat Hirner, Baurat Röhm, Stadtamtmann Mailänder, Stadtbauamtmann Walter und Oberbauinspektor Kast, tagte sehr oft und gab sich viel Mühe.

Baubeginn war am 6. Januar 1953, das Richtfest am 9. Oktober 1953. Am 10. Januar wurde die Schule termingemäß bezogen, nachdem schon im Okt. 1954 die Gipsermeisterschule eingezogen war. 308 Firmen und Handwerksbetriebe und 27 Lieferfirmen waren an der Ausführung beteiligt. Es gab nur zwei leichtere Unfälle in der ganzen Bauzeit.

Beheizt werden die Räume in Bau 1, 5 und 6 durch Decken-Strahlungsheizung verschiedener Systeme, in den übrigen Räumen durch Radiatoren. Die ganze Anlage wird beheizt durch die Fernheizung der Stadt. In Bau 4 und Bau 1 sind im Untergeschoss die erforderlichen Verteilerstationen eingebaut. Die Zuleitung der Heizung befindet sich in begehbaren Heizkanälen in Verbindung mit dem vorhandenen Heizkanal zum Kesselhaus des ehemaligen Krankenhauses. Nach Instandsetzung der alten Kesselanlage kann die Schule von hier direkt beheizt werden.

Die Klassenräume haben eine Abmessung von 6,80×11,70 in im Licht. In ihnen befinden sich Einbauschränke mit Ausstellungs-Vitrinen, Garderobe und Reißbretter, Ordner und in den Lehrmittelzimmern Einbauschränke für Lehrmittel. Die Lehrmittelzimmer haben dieselben Größen, sodass eine Verwendung als Klassenraum jederzeit möglich ist. Sämtliche Klassenräume haben einen Experimentiertisch mit Wasser-Anschluß, Ausgußbecken, Gas, Schwach- und Starkstrom, sodass der Lehrer die Möglichkeit hat, den Physik- und Chemieunterricht für sein Fachgebiet im Unterrichtsraum zu geben.

Wenn der künstlerische Schmuck der neuen Gewerblichen Berufs- und Meisterschule Heilbronn umfangreich genug ist, um eine besondere Betrachtung zu verdienen, so muss man rühmend feststellen, dass die Stadt und alle Stellen, die sich mit dem Neubau zu befassen hatten, nicht bloß einer Richtlinie des Deutschen Städtetages entsprechen wollten, die einen bestimmten Prozentsatz der Bausumme bei jedem öffentlichen Bauwerk für künstlerischen Schmuck auszugeben empfiehlt. Man war sich vielmehr darüber klar, daß gute Architektur und gute, bildende Kunst einander zu steigern und dem Bauwerk zur vollen und harmonischen Wirkung zu verhelfen vermögen. Dass diese Wirkung in einer Schule doppelt am Platze sei, war ebenfalls klar. Wo junge Menschen täglich aus- und eingehen, da prägt sich ihr Gemüt durch das, was sie vor Augen haben – auch wenn es ihnen nicht bewußt wird. Und nun gar in einer Gewerbeschule!

Viele der Berufe, in denen in der Gewerbeschule die Lehrlinge ausgebildet und vervollkommnet werden, haben mit dem Kunsthandwerk zu tun, gehen in die künstlerische Tätigkeit über. Diesen jungen Menschen gegenüber war, es eine besondere Verpflichtung, Kunstwerke aus moderner und wahrhafter Gesinnung, von materialgerechter Ausführung und guter Einfügung in das architektonische Gesamtbild zu zeigen. Darüberhinaus schien es reizvoll und nützlich zu sein, verschiedene Techniken zu Wort kommen zu lassen, an denen die Lehrlinge sehen, wie es gemacht wird”.

Auf Grund von Wettbewerben wurden die einzelnen Werke von einer Kommission ausgewählt. Sie bestand aus der Baukommission und aus den Architekten. Den Vorsitz hatte Prof. Wenzel, Stuttgart.

Im Wettbewerb um einen Brunnen für den geteerten Pausenhof, der zur Sichererstraße hin offen ist, vor den Shedbauten, errang Fritz Melis, Stuttgart, den 1. Preis, vor A. Bühler, Brackenheim, dessen Entwurf das Figürliche ganz vermied und das Spiel des Wassers in den Mittelpunkt stellte. Der Brunnen von Fritz Melis zeigt statt einer Brunnenschale eine schlichte, gemauerte Einfassung. Das Preisgericht meinte seinerzeit dazu noch: „Die Schlichtheit und das auffallend Niedrige der Einfassung mit der sehr breiten Abdeckung, die zum Sitzen einladen soll, und die geschickte Einordnung des Grundrisses in die Linienführung des gesamten Platzes lassen eine selbständige Lösung von künstlerischer Reife erkennen”. Eine Gruppe von zwei Bibern krönt diesen Brunnen, die nach dem Urteil des Preisgerichtes eine ausgezeichnete bildhauerische Arbeit darstellt.

Mosaik aus Natursteinen

Abbildung: Mosaik aus Natursteinen von Hans Epple, Flein und Margot Frank, Stuttgart

Quelle: HN Stimme 1955

An der Wand der Eingangshalle im Erdgeschoss befindet sich eine thematisch auf die Gewerbeschule bezogene Komposition von Hans Epple, Flein, und Margot Frank, Stuttgart, ein Mosaik aus Natursteinen, zum Teil mit schrniedeeisernen Konturen. Auch dies ein sehr schönes Werk, das frei ist von jeder Überbetonung und dennoch von lebendiger Kraft erfüllt. Es wird zudem den jungen Handwerkern immer wieder Stoff, zu handwerklichen Überlegungen geben.

Abbildung: Sgraffito von Peter-Jakob Schober, Billensbach, im Hauptbau (Treppenhaus A-Bau)

Quelle: HN Stimme 1955

Eine andere Technik zeigt das Sgraffito von Peter-Jakob Schober, Billensbach, im ersten Stock. Es schildert in ganz dem Sgraffito angemessenen großen Flächen und kräftigen Linien das Bewahrende im weiblichen und das Vorwärtsstürmende im männlichen Wesen.

Fresko

Abbildung: Fresko von Paul Wanner, Aalen, im Hauptbau (Treppenhaus)

Quelle: HN Stimme 1955

Paul Wanner, Aalen, ist das Fresko im zweiten Stock zu danken. Er stellt in einer schönen Beziehung zu Heilbronn und zu dem Aufgabengebiet der Gewerbeschule den Wiederaufbau der Stadt dar, ein Thema, das von Künstlern bisher noch zu wenig gewürdigt worden ist. In wohlausgewogenen Farben sieht man im Hintergrund die Ruinen des Deutschhofs, davor und daneben Kranen, Baukarren und werkende Menschen.
Eine weitere Wandmalerei hat Hannelore Busse, Jagstfeld, geschaffen. Eine straffe, in großen Flächen und Linien gehaltene Darstellung des Heilbronner Hafens bei Kilometer 112 des Neckarkanals. Sie befindet sich am Aufgang zur Seitentreppe des Hauptbaus und fällt vor allem durch die vorzügliche Einordnung in das Gesamtbild des Treppenhauses auf. Für die Gartenanlage wurde ebenfalls ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Baukommission  empfahl den Entwurf von Garten-Arch. Schreiner, Stuttgart, zur Ausführung. Auch darauf darf man gespannt sein.

Von der nun beendeten ersten Bauphase waren seit August 2004 mehrere Gebäudeteile der Wilhelm-Maybach-Schule und der Johann-Jakob-Widmann-Schule betroffen: Für rund 2,8 Millionen Euro sind in der gut einjährigen Bauzeit 35 Räume und zwei Werkstätten des Berufsbildungszentrums in der Paulinenstraße umgebaut worden. Bereits Ende 2005 konnte das Hochbauamt die Fertigstellung neuer Friseur- und Malerwerkstätten vermelden. “Wir haben die vorhandenen Räume neu aufgeteilt, die sanitären Anlagen grundlegend erneuert und nebenbei Vorschriften des Brandschutzes umgesetzt”, erklärt Bau- und Projektleiter Welf Kirchner.

Die Gesamtkosten für alle fünf Bauabschnitte sind auf insgesamt rund 18 Millionen Euro veranschlagt. Notwendig sind die Arbeiten am Technischen Schulzentrum vor allem aus drei Gründen: Zum einen sind einige Berufsfelder wie zum Beispiel Nahrung und Gesundheit aus der Johann-Jakob-Widmann-Schule in die Peter-Bruckmann-Schule ausgegliedert worden. Des weiteren stellen sich für den Ganztagesbetrieb ganz neue Anforderungen. Und zum dritten erfordern neue gesetzliche Auflagen für den Brandschutz neue Standards.

Die zweite Bauphase begann im April 2007. Der Gemeinderat hatte dafür bereits die notwendigen Gelder in Höhe von 4,4 Millionen Euro bewilligt. Es entstanden Multifunktionsräume für die Ganztagesbetreuung, das Foyer wurde sonoert und weitere Brandschutzmaßnahmen wurden umgesetzt.

Im 2. Bauabschnitt wurde die Erweiterung des Schulzentrums durch Räume für die Ganztagesbetreuung – Multifunktionsraum als Mensa, Schüleraufenthaltsbereich, Ausgabeküche, Kiosk und sonstige Nebenräume- sowie vorgezogene Maßnahmen aus dem 3. Bauabschnitt (Sanierung) umgesetzt.
Insgesamt hat die Stadt Heilbronn in eineinhalbjähriger Bauzeit 4,6 Millionen Euro investiert, davon entfallen 2,6 Millionen Euro auf den 650 Quadratmeter großen Neubau mit der markanten Glasfassade, 1,3 Millionen Euro auf den Umbau des Foyers und 700.000 Euro auf Brandschutzmaßnahmen.

Neubau – Mensa, Betreuungsräume

Der erdgeschossige Anbau ragt als winkelförmiger Baukörper in den südlichen Pausenhof hinein. Hier befinden sich der offene Multifunktionsraum, der als Mensa oder für Veranstaltungen genutzt werden kann, eine Küche, ein Kiosk sowie drei Betreuungsräume und ein sogenannter Szenenraum für Theaterveranstaltungen. Die Erweiterung ist als Stahlbetonmassivbau erstellt, in die umlaufende Stahl-Glasfassade sind Sonnenschutzlamellen integriert.

Umbau - Foyer JJWS

Umbau – Foyer

Auch das Foyer wurde neu geordnet und mit einem neuen Bambusparkettboden und abgehängten Decken ausgestattet. Eng verzahnt mit dem Neubau sind die verschiedenen Umbaumaßnahmen auf rund 1550 Quadratmeter Fläche. Der Höhenunterschied von einem halben Meter vom Foyer zum Anbau wurde durch breite Podeststufen überbrückt, daraus ist ein weiterer Raum für schulische Veranstaltungen entstanden. Die Stufen im so genannten Szenenraum setzen sich im Außenbereich fort. So können innen und außen Vorführungen stattfinden.

Renovierung der Aula

Renovierung der Aula

Die bestehende Aula wurde renoviert und mit einer mobile Bühne ausgestattet.  Eine Glasfassade trennt die Aula vom Neubau. Im Rahmen einer umfangreichen brandschutztechnischen Ertüchtigung des gesamten Gebäudeteils wurde die Lüftungsanlage erneuert. Weitere Nebenräume wie WC, Garderobe, Bühnenlagerraum und Technik wurden integriert. Aus brandschutztechnischen Gründen wurde das Haupttreppenhaus mit einer Brandschutzverglasung abgetrennt. Eine neue Brandmeldeanlage ergänzt die Maßnahme.
Pausenhof JJWS

Neugestaltung des südlichen Pausenhofes

Auch der südliche Pausenhof hat sein Gesicht völlig geändert: Die Landschaftsarchitekten haben die Außenanlagen als terrassierte Flächen neu gestaltet. Künftig wird es auch ein „Grünes Klassenzimmer“ mit Holzbänken unter einem Baumfeld geben. Die alten Anlagen inklusive Pavillon und Brunnen sind verschwunden.
H-Bau JJWS

Abbildung: H-Bau

Der H-Bau, auch bekannt als “Kesselhaus”, beherbergt die Stuckateure der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Das Gebäude entwickelte sich aus dem ehemaligen Kesselhaus des Krankenhauses. Im Zuge des Konjunkturprogrammes konnte die Fassade energetisch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Nach einjähriger Umbauphase konnte im Frühjahr 2010 das Objekt fertiggestellt werden. Einzelne Nacharbeiten im Bereich der elektrischen Anlagen wurden mit Ablauf des Kalenderjahres 2010 beendet.

D-Bau JJWS 2014

Abbildung: D-Bau

Im Juli 2010 wurde mit der Sanierung der Außenhaut des D-Baues begonnen. Von Seiten der Johann-Jakob-Widmann-Schule wird dieses Gebäude von den Lackierern der Abteilung Farbtechnik genutzt. Im Zuge des Konjunkturprogrammes sind die Dachhaut und die Fassade komplett erneuert worden. Die bestehende Klinkerfassade wurde durch eine Kupferfassade ersetzt. Die Bauarbeiten sind im September 2011 beendet worden.

Die beiden Bilder zeigen die Ansicht von der Hofseite und von der Straßenseite aus.

Brandschutz

Mit der Ertüchtigung der Gebäude des Technischen Schulzentrums hat der Schulträger (Stadt Heilbronn) ein großes und zeitaufwändiges Tätigkeitsfeld.

In den Jahres 2010 – 2014 hat der Schulträger bereits über 6 Millionen Euro in den Brandschutz investiert.

Ende des Jahres 2014 wurden die Gebäudeteile H und A intensiv begutachtet. Die Ermittlung des IST-Zustandes, die Planung des SOLL-Zustandes und der Weg dorthin sind sehr aufwändig. Im Sommer 2016 sollen jetzt erste Arbeiten im Gebäudeteil A erfolgen. Das H-Gebäude wird wohl in mehreren Abschnitten über einen längeren Zeitraum im Bauzustand verbleiben. Die weiteren Arbeiten im A-Bau haben im Schuljahr 2017/18 begonnen. in Etappen sollen die einzelnen Stockwerke bearbeitet werden.

Zum Ende des Jahres 2018 wird der Bereich A-Bau weitgehendst fertig sein. Der neu zu errichtende Treppenturm wird erst im Laufe des Jahres 2019 erstellt.

Nach langen Planungen wurde im April 2016 mit dem Rückbau der alten Bausubstanz begonnen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist im Frühjahr 2017 erfolgt. Die Einhausung der Lüftungsanlage konnte im Herbst 2017 fertig gestellt werden.

JJWS Nordhof Treppe

Abbildung: Treppe zum Nordhof

JJWS Nordhof

Abbildung: Bauarbeiten am Nordhof