Zweimal aufgeführt: die ‘Siebente Mission’
Im Nachtrag ein Bild des Ensembles der Theater-AG, deren zwei Aufführungen der ‘Siebenten Mission’ bei den Zuschauern sehr gut angekommen ist.

Im Nachtrag ein Bild des Ensembles der Theater-AG, deren zwei Aufführungen der ‘Siebenten Mission’ bei den Zuschauern sehr gut angekommen ist.

Was hat eine Entenfeder mit der Kunst des Druckens zu tun? Solche und weitere Fragen stellten sich zu Beginn des 3-tägigen „Workshop Druck“ den Schülern der Klassen D1VS1+2 vom 22. – 24.7.2009. In diesem Workshop wurde aus theoretischem Unterricht Realität. 3 Tage hatten die Schüler die Möglichkeit, alte und neue Drucktechniken wie Linolschnitt, Kaltnadelradierung, Ätzradierung und Offsetdruck zu erleben. Und was in 3 Tagen Schneiden, Kratzen und Drucken entstanden ist, kann sich sehen lassen, auch wenn dabei intensiv über den Kraftaufwand, der beim Linolschneiden benötigt wurde oder über die ständig schwarzen Finger beim Drucken geschimpft wurde. Mit Gänseleber hat das Ganze natürlich überhaupt nichts zu tun, umso mehr aber mit Entenfedern: Beim Ätzen entfernt man damit die auf der Druckplatte entstehenden Luftbläschen.

Das erste Auspressen der nassen Papierbahn durch zwei Walzen nennt man in der Fachsprache “gautschen”. Gautschen nennt man auch das “Eintauchen und Auspressen” eines nassen Buchdruckgesellen (und Mediengestalter) durch zwei “Packer”. Seit fünf Jahrhunderten pflegen die Jünger der “Schwarzen Kunst” schon diesen alten Brauch. Man nimmt einen Gesellen der “Schwarzen Kunst” (einen Drucker oder Mediengestalter, der soeben erfolgreich die Ausbildung absolviert hat) und taucht ihn unter dem traditionellen Ruf “Laßt seinen Corpus posteriorum fallen!” samt Kleidern in ein Gautschfaß. Dieweil ihm das Wasser aus Ohren, Mund und Haaren trieft, decke man ihn tüchtig mit Ratschlägen und Ermahnungen ein. Der “Gautschmeister” leitet das Zeremoniell. Ihm stehen drei “Packer” zur Seite, ferner ein “Schwammhalter” und die “Zeugen”. Das Gautschen ähnelt einer Äquatortaufe, ist für Zuschauer und Beteiligte ein großer Spaß, was durch das feuchtfröhliche Bild wohl bewiesen wird.

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6 Klassen Berufskolleg wurden am 17.07.2009 im Rahmen einer würdigen Abschlussfeier verabschiedet, 118 Schüler erhielten dabei das Zeugnis der Fachhochschulreife, “kleines Abi”, “Fachabitur”. Nach der Würdigung der Schüler durch die Ansprachen der Schulleiterin Ursula Steudle, durch den Abteilungsleiter Bernd Krieg, durch den koordinierenden Lehrer Michael Schatz, übergaben die Klassenlehrer und die Schulleiterin die begehrten Zeugnisse, Auszeichnungen und Preise. Nahezu 90 % der Schüler, die vor einem Jahr diesen Bildungsgang angefangen haben, können jetzt an Fachhochschulen studieren. Nicht alle werden aber sofort studieren, für viele kommt jetzt erst einmal der Zivildienst, die Bundeswehr, ein soziales Jahr, eine Ausbildung oder ein langer Urlaub, eine Reise nach Neuseeland oder eine Radtour durchs Altmühltal. |
Wir gratulieren allen erfolgreichen Absolventen und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg. Auf dem Bild stellvertretend für alle Absolventen Ina Seeburger (BKFH2, Preisträgerin) und ihre Klassenlehrerin Frau Krieger.
Im Rahmen der Preisverleihungsfeier am vergangenen Donnerstag wurden drei herausragende Schülerinnen und Schüler vom Förderverein der Johann-Jakob-Widmann-Schule mit einem Preis ausgezeichnet. Michael Schatz, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, übergab die Preise an: Anna Hübner, Friseurin, Jan-Markus Sauer, Schreiner, Volker Vogelmann, Zimmerer. Neben guten Leistungen taten sich die Preisträger durch ihre Bereitschaft hervor, Verantwortung für die Klassengemeinschaft zu übernehmen. Sie halfen ihren Mitschülern, komplexe Unterrichtsinhalte zu verstehen, oder sie griffen als Vermittler ein, wenn es zu Konflikten kam. Schulleiterin Ursula Steudle ermunterte alle Schülerinnen und Schüler, die ihre Ausbildung oder ihre Schulform abgeschlossen haben, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht aufzugeben und immer wieder zu versuchen neue Wege zu gehen.

Michael Schatz (stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins), Volker Vogelmann, Anna Hübner, Jan-Markus Sauer, Ursula Steudle (Schulleiterein)
Am letzten Donnerstag sind doch tatsächlich Lehrer unserer Schule aufeinander losgegangen, gottseidank nur als als Teil eines Rollenspiels. Hier wurde im Rahmen einer schulinternen Fortbildung von 16 Kolleginnen und Kollegen der JJWS und der WMS „Konflikte lösen- Gewalt vermeiden“ geübt. Also „Streitschlichten“! Und das drei Tage lang! Herr Weik vom Institut“Kompass“ aus Tübingen erarbeitete mit der Gruppe zunächst die verschiedenen Stufen eines Konflikts, spannend zu erkennen, dass dies immer ähnlich abläuft, sei es zwischen Schülern, Lehrern, Interessengruppen oder auch zwischen Staaten, wenn es nicht gelingt, frühzeitig zu intervenieren und die Hintergründe des Konflikts mit den Konfliktparteien zu erarbeiten und sie dann eine Lösung finden zu lassen, die ihrer beider Interessen möglichst weitgehend berücksichtigt. Alles wurde an praktischen Beispielen geübt und nochmal geübt, wobei es immer wieder galt, sich in die beteiligten Konfliktparteien hineinzuversetzen. Ein großes“ Dankeschön“ gilt der „Bürgerstiftung gegen Gewalt“, die für beide Veranstaltungen (im Oktober werden weitere Kollegen geschult) die Kosten übernommen hat.
Der Begriff “Mediation” wird vom lateinischen Adjektiv “medius” abgeleitet. Das bedeutet zwischen zwei Ansichten oder Parteien die Mitte halten, einen Mittelweg einschlagen, sich neutral, unparteiisch verhalten, friedenstiftend und versöhnend vermitteln. Mediation (Vermittlung) ist ein außergerichtliches, nicht öffentliches Verfahren konstruktiver Konfliktregelung, bei dem die Parteien eines (Rechts-)Streits mit Unterstützung eines Dritten, des Mediators, einvernehmliche Regelungen suchen, die ihren Bedürfnissen und Interessen dienen. Mediation ist grundsätzlich eine besondere Form der Verhandlung, die durch einen Dritten unterstützt wird. Ziel der Mediation ist eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung. Die Leitung und Moderation von Verhandlungen bzw. der Konfliktbearbeitung wird einer besonders geschulten, unabhängigen und unparteiischen Vermittlungsperson (“Mediator”) übertragen. Der Mediator wird dabei nach festen Regeln als Vermittler zwischen den Parteien tätig. Die Mediatoren unterstützen die Parteien dabei, die strittigen Themen und Streitpunkte zu identifizieren sowie Lösungsoptionen zu erarbeiten. Die Mediatoren entscheiden aber nicht in der Sache, nicht “für” oder “über” die Parteien. Wird schließlich eine Einigung erzielt, kann diese in einer Vereinbarung festgehalten werden.
5 Jahre im Amt als Frauenbeauftragte (damals) und als Beauftragte für Chancengleichheit (heute). Der spaßig und lieb gemeinte Cartoon deutet nicht im Mindesten an, welche Aufgaben in dieser Tätigkeit geschultert werden müssen. Wir wünschen der BfC alles Gute.

Kein Hollywood-Film, kein weiterer Auslandsauftrag der Bundeswehr. Die seit zwei Jahren an der Johann-Jakob-Widmann-Schule aktive Theater-AG präsentiert zum Schuljahresende das Jugendstück „Die siebente Mission“ von Jürgen Baumgarten. Im Mittelpunkt des Stückes steht Dave, ein absoluter Fan von Computer- und Action-Spielen. Die Heldin seines neuesten Spiels, Kira Long, wäre eine Frau nach seinem Geschmack. Irgendwie wird Kira Long tatsächlich lebendig – Traum oder Nicht-Traum? Auf jeden Fall beginnt ein gefährliches Spiel …….. Das Ensemble besteht aus Schülerinnen und Schülern der Berufskolleg-Klassen. Auch zwei Lehrkräfte der Schule haben es sich nicht nehmen lassen, mit auf die Bühne zu gehen, wobei deren Auftritt noch vom Geheimnis umwittert ist.
Die Aufführungen finden am Montag, 20.07.09, 19:00 Uhr und Dienstag, 21.07. 10:00 Uhr in der Aula des Technischen Schulzentrums, Sichererstraße/ Pestalozzistraße statt.