Monatsarchiv für März 2009

 
 

Soll das Werk den Meister loben ? Ja !

Die offizielle Übergabe der neuen An- und Umbauten am Technischen Schulzentrum fand am 26.3.2009 innerhalb einer Feierstunde in der “alten” Aula statt, der man den Nachkriegscharakter genommen und ein frisches, zeitgemäßes, technisch-architektonisches Erscheinungsbild gegeben hat. “Licht und Luft” sollte in die Um- und Neubauten, der “alte Mief” sollte raus. Das ist den Verantwortlichen der Stadt Heilbronn gelungen, sehr gut gelungen. Aula, Foyer, Mensaräume, Seminarräume und Südhof vermitteln den Eindruck, dass unser Technisches Schulzentrum eine neue Bedeutung bekommen hat, einen neuen Charakter, einen neuen Auftrag. Vielleicht gelingt es uns, Lehrern und Schülern, diesen Auftrag anzunehmen und diese architektonische Frische auch in die Klassenzimmer zu bringen und in motivierten Unterricht umzusetzen.
Wie sehr wir unsere neue Mensa lieben wird sich ab kommenden Montag zeigen. Da die Liebe unzweifelhaft über den Magen geht, wird die Qualität des von der Aufbaugilde angebotenen Mittagessens einigen Einfluss auf die Akzeptanz der Mensa haben.

Kein Schlüssel wird hier übergeben, sondern als Dank für Architektin und Bauleiter ein Ausweis. Mit diesem sinnigen Ausweis (“Aus Weiß wird Schwarz”) können beide lebenslang unentgeltlich Kaffee in der Mensa bekommen. Das kleine Problem mit der Finanzierung kann sicher gelöst werden, zumal in Zukunft in der Mensa eh nur noch bargeldlos bezahlt werden kann.

Comenius in Polen oder “Wir spielen Scientastic”

Die Vertreter der Partnerschulen des Comenius-Projekts, koordiniert von Ulla Rick, trafen sich vom 18.-20. Januar an der polnischen Schule in Ruda Slaska. Die Delegation der Johann-Jakob-Widmann-Schule bestand aus Nimja Navaseelan (BKTK1), Christian Pement (BKTK2), Sergej Trifonov (D1VS2), Udo Auras und Markus Schott.
Das Comenius Projekt steht jetzt kurz vor dem Abschluss. Das von den Teilnehmern erstellte Spiel „Scientastic“ wurde erstmals probegespielt und getestet. Nun bleiben nur noch einige wenige technische Details zu klären.

Das Spiel selbst gliedert sich in 2 Phasen; in der ersten Phase müssen Fragen über europäische Wissenschaftler beantwortet werden. Hier werden bei richtigen Antworten Bonuspunkte vergeben, die in der zweiten Phase benötigt werden. Diese Fragen wurden von den Schülern der teilnehmenden Schulen auf Englisch zusammengestellt. In der zweiten Phase gilt es einen Irrgarten so schnell wie möglich zu durchqueren. Dabei können durch die oben erreichten Bonuspunkte Abkürzungen genommen werden.
Beim nächsten Treffen vom 23. bis 28. April in Belgien wird das fertige Spiel präsentiert.
Neben der Arbeit an der Realisierung des Spiels organisierten unsere Gastgeber aus Ruda Slaska ein Besuchsprogramm: ein historisches Wasserwerk wurde besichtigt, ein Brauereimuseum besucht, danach ging es auf Pferdekutschen durch verschneite oberschlesische Wälder.