Monatsarchiv für Juli 2008

 
 

Nicht nur Mr. Bean macht Ferien


Auch die JJWS macht Ferien, für Schüler bis zum Schuljahresbeginn am 8. September, für das Sekretariat nur in der Zeit vom 4. – 15. August.

Gautschfeier im Berufsfeld Druck- und Medientechnik

Am 11. Juli 2008 fand im Nordhof unserer Schule die alljährliche Gautschfeier für die Mediengestalter und Drucker statt. 16 Gäutschlinge (Kornuten genannt) und ein Lehrer erhielten die traditionelle Wassertaufe, um sie so von den Hudeleien und falschen Bräuchen der Lehrzeit rein zu waschen.Dazu wurden die Kandidaten zunächst auf einen nassen Schwamm gesetzt und reichlich mit Wasser übergossen. Anschließend erfolgte die vollständige Wassertaufe durch Eintauchen in einen mit Wasser gefüllten Weinbehälter. Als Schwammhalter und Packer fungierten die Fachlehrer Scheper, Morsch, Hennige und Stauffer. Gautschmeister war der Klassenlehrer der Mediengestalter Herr Köcher. Nach der äußeren Reinigung hatte noch die innere Reinigung zu erfolgen. Hierzu tranken die Kornuten ein besonderes Getränk, das von Herrn Köcher unter Zugabe von Essig, Wein und anderen Essenzen zusammengestellt wurde. Abschließend erhielten die Gäutschlinge ihre Urkunde, die sie nun als „Jünger der Schwarzen Kunst“ auszeichnet und dazu berechtigt, an späteren Gautschfeiern ihrer Kollegen teilnehmen und mitwirken zu dürfen. Gott grüß die Kunst!   (Fotos: Timo Haberl)

Preisverleihung der JJWS und des Fördervereins

In einem festlichen Akt wurden den besten Schülern und Schülerinnen der JJWS die Preisurkunden und die damit verbundenen Buchgutscheine durch ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen übergeben. Alle sind Schüler, die neben ihren sehr guten Leistungen auch über das ganze Jahr zuverlässig waren, die Verantwortung in der Klasse übernommen haben und kooperativen Umgang mit Mitschülern und Lehrern pflegten.
Der Förderverein der Johann-Jakob-Widmann-Schule würdigte vier dieser Schulpreisträger zusätzlich mit einem Sonderpreis. Wolfgang Wörner, Vorsitzender des Fördervereins, übergab diese Preise am vorletzten Schultag im Rahmen einer Feier. Die Preise gingen an: Mine Bilgic, Friseurin; Patrik Funk, Stuckateur-Meisterschüler; Benjamin Neubauer, Schreiner; Jochen Willig, Berufskolleg Fachhochschulreife. Mit dem vom Förderverein ebenfalls vergebenen Sozialpreis der Schule wurde die gesamte Klasse BVJ 2 für ihr herausragendes Sozialverhalten im Umgang mit ihrer gehbehinderten Mitschülerin Thi-Binh Ta ausgezeichnet.

We are sailing

Wenn einem der Wind ins Gesicht bläst, so hat man entweder mit größeren Widrigkeiten zu kämpfen oder/und man ist zur Klassenfahrt mit einem Plattbodensegelschiff auf dem holländischen Ijsselmeer bzw. im Wattenmeer vor den friesischen Inseln. Die 3 Klassen des BKTM der JJWS mit 6 ihrer Lehrer/-innen verbrachten vom 13.-18.07.08 auf den 3 Schiffen Jeppe van Schier, Rheaklif und Nil Desperandum (Verzweifle nie !!!) viel Zeit an der frischen und meistens kühlen Luft, um einerseits den erfolgreichen Abschluss des BKTM zu feiern, aber auch, um sich neu und sozial gestärkt für das neue Schuljahr im BKTK aufzustellen. Die Schüler untereinander kennen sich nun wesentlich besser, wissen, dass die Natur ihre Talente wohl nicht gleichmäßig verteilt hat, wissen, dass der Eine oder die Andere körperlicher Arbeit lieber aus dem Weg geht, wissen aber auch, dass Vieles nur im und mit einem Team machbar ist.

Starportraits (wie) von Andy Warhol

In den Klassen BVJ1 und BVJ Koop2 fand im Frühjahr das Projekt ‘Portraits drucken’ statt. Angelehnt an die Siebdrucke von Andy Warhol beschäftigten die Schülerinnen und Schüler sich mit Bildern von Stars, Freunden oder sich selbst. Grundkenntnisse im Linolschneiden und Drucken waren Voraussetzung und wurden im ersten Schulhalbjahr eingeübt. Neben der praktischen Durchführung in kleinen eigenständigen Arbeitsschritten wurden Themen wie Berufe im Druckbereich, Betriebsstrukturen, Vergrößerungstechniken und Künstlerbiografien behandelt. Am Ende dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsablauf im Berichtsheft. Außerdem gestalteten sie mit ihren Werken einen Schaukasten bzw. eine Pinnwand.

Kandinsky auf dem Spindschrank

An vielen Schulen stehen Spindschränke herum – wenig beachtet, im Lauf der Jahre auch verschmutzt und beschädigt. Nicht so bei uns an der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Bettina Eheim, technische Lehrerin, hatte die Idee, das Kandinsky-Gemälde „Gelb, Rot, Blau“ zusammen mit einer Klasse Berufsfachschule für Farbtechnik auf einen Spindschrank zu übertragen, mithin ihren Schülerinnen und Schülern eine anspruchsvolle Aufgabe zu stellen und ihnen gleichzeitig abstrakte Kunst nahezubringen. Am Ende haben die Berufsfachschüler einen richtigen „Hingucker“ geschaffen. Bleibt zu hoffen, dass das Können der Malerzunft künftig noch so manche öde Stelle in unserem Haus ahnsehlicher gestalten wird.