‘Windenergie’ als Projektarbeit
“Um wie viel steigt der Meeresspiegel, wenn das Polareis schmilzt?“ oder “Wie lange gibt es noch Eis an den Polen?“. Fragen, die sich Daniel Zenth schon länger stellt. Konsequent auch die Fragen „Welche regenerativen Energiequellen können wir nutzen?“ und „Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?“. Klar war damit für ihn, dass er als Projektarbeit im BKTM ein Windrad bauen würde, um selber auszutesten, wie erneuerbare Energie erzeugt werden kann. In mühevoller Bastelarbeit wurden nach der Planungsphase das stabile Fundament, ein Turm, drei 50- Zentimeter lange Flügelelemente und die Windfahne aus Holz geschreinert. Den Generator erwarb Daniel günstig bei eBay. „Der Generator“, so Daniel, „ist das wichtigste Element im Windrad, er wandelt die Bewegungsenergie in elektrischen Strom um.“ Daniel ist sich sicher: „Windkraftanlagen in Offshore-Windparks sind Teil unserer Zukunft.“ Sehr zufrieden zeigte sich die Prüfungskommission, die Arbeit und Mühe von einem halben Jahr hat sich gelohnt.
Nachdenklich stimmte Daniels Schlussbetrachtung: „Hoffentlich wird nicht zu spät gehandelt, denn es könnte schwerwiegende Folgen für unsere Zukunft haben“.

So eröffnete sich den Schülern die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, um das zusammenwachsende Europa auch im Alltag zu erfahren. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Weiterentwicklung eines selbst entworfenen Brettspiels samt Quizkarten über berühmte europäische Wissenschaftler. Neben einer Führung durch das Schulgebäude bekamen die europäischen Gäste aber auch die Gelegenheit, die Weinregion Heilbronn sowie Baden-Württemberg näher kennenzulernen. So standen eine Werksbesichtigung bei AUDI in Neckarsulm und ein Besuch im neuen Daimler-Benz-Museum in Stuttgart auf dem kulturellen Rahmenprogramm, das von unseren Kolleginnen Ulla Rick und Bettina Krieger organisiert worden war. Ehrenvoller Höhepunkt des Besuches war für die Schüler und Lehrer ein Empfang im historischen Heilbronner Rathaus durch Bürgermeister Wilfried Hajek. 
