Monatsarchiv für Januar 2008

 
 

Das Fernsehen war da

  In der Stuckateurwerkstatt der Bundesfachschule wurden am 16.01.2008 TV-Aufnahmen zur Sendung ‘ARD Mittagsmagazin’ gemacht. Die JJWS war einer von 5 Schauplätzen in Heilbronn. Gesendet wird im ARD-Mittagsmagazin am 13.02.08 ab 12:15 Uhr.

Herr Mayer hat ‘renoviert’

Im Rahmen einer Projektarbeit wurde im Raum A307 von 4 Meisterschülern der Bundesfachschule eine ca. 8m breite Wandgestaltung ausgeführt. Es wurden Sockelgestaltung, Friestechnik, Spachteltechnik, Abklebetechnik und Lasurtechnik angewandt.   Das Büro von Herrn Mayer erstrahlt jetzt in neuem Glanz und erinnert ihn täglich an die Einzelberufe seiner Abteilung.

Ein Dreifach Tusch für Wilhelm Busch

Mit ‘Ein Dreifach Tusch für Wilhelm Busch’ ehrt Robert Gernhardt seinen großen ‘Vorgänger’ Wilhelm Busch. Wer kennt sie nicht, die Streiche von Max und Moritz? Vor allem diese Lausbubengeschichte hat Wilhelm Busch berühmt gemacht. Bildergeschichten wie “Hans Huckebein” und “Die fromme Helene” sind mittlerweile Klassiker und Vorbilder für heutige Comiczeichner. Nachdem wir im letzten Jahr seinen 175. Geburtstag gefeiert haben, erinnern wir uns am 9. Januar 2008, seinem 100. Todestag, an einen begnadeten  Zeichner, Humoristen und Komiker.

Wissenschaftler des Monats Januar -Ottomar Heinsius von Mayenburg-

Ottomar Heinsius von Mayenburg

„Cheese“ ohne Mundgeruch – kussfrischer Atem dank Ottomar Heinsius von Mayenburg (*5.12.1865 in Schönheide im Erzgebirge, † 24. Juli 1932 in Roseneck am Wörther See) Apotheker, Chemiker, Unternehmer. Ottomar von Mayenburg war der Sohn eines höheren Beamten, er studierte Pharmazie und Botanik an der Universität von Leipzig und legte dort das Staatsexamen ab. Nach dem Studium ging von Mayenburg nach Dresden und arbeitete in der Hofapotheke. Er promovierte im Jahre 1901 an der Philosophischen Fakultät in Leipzig zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.). Im Mai 1907 begann er auf dem Dachboden dieser Apotheke am Dresdner Altmarkt mit der Herstellung einer von ihm entwickelten Chlorodont- Zahnpasta, indem er Zahnpulver, Mundwasser und ätherische Öle mischte. Er vertrat die Auffassung, dass eine regelmäßige mechanische Reinigung mittels Zahnbürste und Zahnpaste den Zähnen Schutz vor Karies gewährt. Unter dem Namen Chlorodont erlangte die Zahncreme Weltruhm. Nicht zuletzt dank intensiver Werbekampagnen eroberte CHLORODONT schnell den Markt – schon auf der I. Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 in München wurde die Chlorodont-Zahnpasta mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.