Archiv der Kategorie ‘Projekte‘

 
 

Renovierung eines Treppenhauses im A-Bau

“Hilf Dir selbst …” dann wird aus einem alten, dunklen, ziemlich runtergekommenen Treppenhaus ein fast neues. Schülerinnen und Schüler zweier Berufsfachschulklassen der Abteilung Farbtechnik planten mit Ihren Lehrern zusammen das Projekt ‘Treppenhaus’. Weg von der eingeschränkten Werkstatt und ‘raus’ auf ne richtige Baustelle. Praxisnah zu lernen und dabei auch noch die eigene Schule zu verschönern kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Kollegin Eheim, die Kollegen Hofmann, Muth und Stoll leiteten das Projekt und waren mit den Leistungen und dem Einsatz der Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, der zweite Teil des Treppenhauses wird auch noch renoviert.

„Vorher – Nachher“ oder was man mit 271 Euro alles machen kann

Im Berufskolleg der JJWS war man sich zu Beginn des Schuljahres einig: es gibt 3 Klassenzimmer, die ziemlich heruntergekommen waren, in denen man Schüler eigentlich nicht guten Gewissens beschulen sollte. Kollegin Bettina Eheim aus Farbtechnik war auf Anfrage sofort bereit, einen der Räume zusammen mit Schülern der BFF2/A (Vorarbeiten) und Schülern der SBSF2/A (Malerarbeiten) im Rahmen eines Projektes zu renovieren. Dank Herrn Kirchner wurde gewährleistet, dass die Stadt Heilbronn die Materialkosten dafür übernimmt. Frau Bettina Krieger und ihre BKFH-Klasse (Gestaltung) koordinierten ihre Gestaltungswünsche mit Frau Eheim. Nach der Planungs- und Kalkulationsphase wurde die Ausführung professionell und schnell durchgeführt, in einer überraschenden Farbgestaltung, die bei den Schülern und Lehrern sehr gut ankommt.
Das Berufskolleg bedankt sich bei allen Schülern, die ihren Teil zum Gelingen beigetragen haben, besonders aber bei Frau Eheim.

Die siebente Mission

Kein Hollywood-Film, kein weiterer Auslandsauftrag der Bundeswehr. Die seit zwei Jahren an der Johann-Jakob-Widmann-Schule aktive Theater-AG präsentiert zum Schuljahresende das Jugendstück „Die siebente Mission“ von Jürgen Baumgarten. Im Mittelpunkt des Stückes steht Dave, ein absoluter Fan von Computer- und Action-Spielen. Die Heldin seines neuesten Spiels, Kira Long, wäre eine Frau nach seinem Geschmack. Irgendwie wird Kira Long tatsächlich lebendig – Traum oder Nicht-Traum? Auf jeden Fall beginnt ein gefährliches Spiel …….. Das Ensemble besteht aus Schülerinnen und Schülern der Berufskolleg-Klassen. Auch zwei Lehrkräfte der Schule haben es sich nicht nehmen lassen, mit auf die Bühne zu gehen, wobei deren Auftritt noch vom Geheimnis umwittert ist.

Die Aufführungen finden am Montag, 20.07.09, 19:00 Uhr und Dienstag, 21.07. 10:00 Uhr in der Aula des Technischen Schulzentrums, Sichererstraße/ Pestalozzistraße statt.

Nicht nur dem Englischlehrer kommt es spanisch vor …

…. was er da so treibt in seinen Pfingstferien. Die Zeiten scheinen härter geworden zu sein, Opel ist kein Einzelfall, auch Lehrer kämpfen schon mit allen Mitteln um den Erhalt ihres Arbeitsplatzes. Dass dafür jetzt auch schon die Ferien geopfert werden müssen, das war zu Studienzeiten nicht vorhersehbar. 160 Spielekartons mit selbst hergestellten Aufklebern zu versehen, auf 160 Kunststoffplatten das Spielfeld des Comeniusspiels aufzukleben, Mazes (?) und sonstige Dinge zu entwerfen und auszudrucken, das war in den Pfingstferien das Tage(s)werk der Kollegen Hennige, Rick, Krieger, Auras, Schott, Krieg (der allerdings nur die Ecken abrunden durfte).

Der “Liefertermin” beim nächsten und letzten Treffen der beteiligten Comenius-Schulen in Belgien direkt nach den Pfingstferien war Hauptgrund für den (un)freiwilligen Ferienverzicht. Im Bestreben, unser Land, unsere Schule, unsere Wertmaßstäbe im europäischen Rahmen gut zu vertreten, mussten Zusatzschichten in den Ferien eingelegt werden. Dass es aber auch ein klein wenig Spaß gemacht hat, war trotzdem zu erkennen.

Comenius in Polen oder “Wir spielen Scientastic”

Die Vertreter der Partnerschulen des Comenius-Projekts, koordiniert von Ulla Rick, trafen sich vom 18.-20. Januar an der polnischen Schule in Ruda Slaska. Die Delegation der Johann-Jakob-Widmann-Schule bestand aus Nimja Navaseelan (BKTK1), Christian Pement (BKTK2), Sergej Trifonov (D1VS2), Udo Auras und Markus Schott.
Das Comenius Projekt steht jetzt kurz vor dem Abschluss. Das von den Teilnehmern erstellte Spiel „Scientastic“ wurde erstmals probegespielt und getestet. Nun bleiben nur noch einige wenige technische Details zu klären.

Das Spiel selbst gliedert sich in 2 Phasen; in der ersten Phase müssen Fragen über europäische Wissenschaftler beantwortet werden. Hier werden bei richtigen Antworten Bonuspunkte vergeben, die in der zweiten Phase benötigt werden. Diese Fragen wurden von den Schülern der teilnehmenden Schulen auf Englisch zusammengestellt. In der zweiten Phase gilt es einen Irrgarten so schnell wie möglich zu durchqueren. Dabei können durch die oben erreichten Bonuspunkte Abkürzungen genommen werden.
Beim nächsten Treffen vom 23. bis 28. April in Belgien wird das fertige Spiel präsentiert.
Neben der Arbeit an der Realisierung des Spiels organisierten unsere Gastgeber aus Ruda Slaska ein Besuchsprogramm: ein historisches Wasserwerk wurde besichtigt, ein Brauereimuseum besucht, danach ging es auf Pferdekutschen durch verschneite oberschlesische Wälder.

Meisterschule zu Besuch an der Hochschule Darmstadt

Eine Delegation der Bundesfachschule für Stuckateure Heilbronn, bestehend aus den Werkstattlehrern Andreas Gehrig und Alexander Lang und dem Klassenlehrer Mario Appel, besuchte im Rahmen des Bundeswettbewerbes “Phantasiewelten 2010″ ihren Kooperationspartner die Hochschule Darmstadt.
Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass Architektur-Studentinnen und -Studenten und Meisterschüler sich gemeinsam auf die Suche nach dem Machbaren im Bereich Trockenbau begeben. Es sollen innovative Lebensräume gestaltet werden. Hier müssen Planer und Ausführer Hand in Hand zusammenarbeiten, um herauszufinden, welche Vorschläge dann tatsächlich verwirklicht werden können.
Die ca. 20 Studentinnen und Studenten unter der Leitung von Prof. Kerstin Schultz, Andreas Bartels und Elmar Limley stellten Ihre Entwürfe anhand von Plänen und Modellen im Maßstab 1:50 bis 1:20 vor. Erstaunlich war die Vielfalt der unterschiedlichsten Modelle, unter denen einige sehr interessante Vorschläge waren.
Die Lehrer der Johann-Jakob-Widmann-Schule entschieden sich gemeinsam mit den Dozenten der Hochschule Darmstadt für fünf Modelle, die nun in der Werkstatt von den Meisterschülern im Maßstab 1:10 angefertigt werden. Diese Modelle nehmen dann an der Vorausscheidung im Frühling teil.

Einfach mal auf’s Bild klicken, dann geht’s zur JJWS-Fotogalerie, oder Fotogallerie ?

Angehende Stuckateurmeister gestalten unser Schulgebäude

Im Rahmen des Teils I der Meisterprüfung legten die angehenden Stuckateur-Meister der Bundesfachschule Heilbronn vom 15. bis 19. Dezember 2008 ihre erste Prüfungsaufgabe ab. Bei dieser Situationsaufgabe gestalteten sie verschiedene Wandflächen der Johann-Jakob-Widmann-Schule und der Wilhelm-Maybach-Schule dekorativ in Putztechnik und versahen sie mit Bildmotiven.
Da sich die neugestalteten Wandflächen sowohl in der Abteilung Körperpflege als auch in der Abteilung Kraftfahrzeugtechnik befinden, war es die Aufgabe, Motive aus den jeweiligen Bereichen für die dekorative Wandgestaltung zu wählen. So kann man nun im Treppenhaus des KFZ-Bereichs verschiedene Fahrzeuge und einen Zentaur, der eine Luxuslimousine trägt, bewundern. Die Wände im Treppenhaus des Körperpflege-Bereichs zieren nun geschminkte und verschönerte Körperteile. Der Flur in diesem Bereich ist Teil der Friseur-Abteilung und somit blicken nun Köpfe mit den unterschiedlichsten Frisuren von diesen Wänden.
Bei der Gestaltung waren die drei Putztechniken Schiefer-, Fries- und Glanzspachteltechnik vorgegeben. Die gesamte Wandfläche wurde mit einem Wandspachtel überspachtelt, zusätzlich wurde ein Glasvlies eingearbeitet. Im Sockelbereich wurde mittels Schiefertechnik diese Gesteinsart imitiert. Bündig über der Schiefertechnik erhielt die Wand einen Fries mit Hilfe der Friestechnik. Die Putzfläche darüber wurde in Glanzspachteltechnik hergestellt. Im Bereich der Putzfläche wurde zusätzlich ein Bildmotiv aufgebracht, welches durch verschiedene Farbtechniken von der Putzfläche hervorgehoben wurde.
Bilder können sowohl durch Anklicken des Fotos als auch über den Link zu www.meisterschule-ausbau-fassade.de im Bereich Projekte 2008/2009 betrachtet werden.

Einfach mal auf’s Bild klicken, dann geht’s zur JJWS-Fotogalerie, oder Fotogallerie ?

Starportraits (wie) von Andy Warhol

In den Klassen BVJ1 und BVJ Koop2 fand im Frühjahr das Projekt ‘Portraits drucken’ statt. Angelehnt an die Siebdrucke von Andy Warhol beschäftigten die Schülerinnen und Schüler sich mit Bildern von Stars, Freunden oder sich selbst. Grundkenntnisse im Linolschneiden und Drucken waren Voraussetzung und wurden im ersten Schulhalbjahr eingeübt. Neben der praktischen Durchführung in kleinen eigenständigen Arbeitsschritten wurden Themen wie Berufe im Druckbereich, Betriebsstrukturen, Vergrößerungstechniken und Künstlerbiografien behandelt. Am Ende dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsablauf im Berichtsheft. Außerdem gestalteten sie mit ihren Werken einen Schaukasten bzw. eine Pinnwand.

Kandinsky auf dem Spindschrank

An vielen Schulen stehen Spindschränke herum – wenig beachtet, im Lauf der Jahre auch verschmutzt und beschädigt. Nicht so bei uns an der Johann-Jakob-Widmann-Schule. Bettina Eheim, technische Lehrerin, hatte die Idee, das Kandinsky-Gemälde „Gelb, Rot, Blau“ zusammen mit einer Klasse Berufsfachschule für Farbtechnik auf einen Spindschrank zu übertragen, mithin ihren Schülerinnen und Schülern eine anspruchsvolle Aufgabe zu stellen und ihnen gleichzeitig abstrakte Kunst nahezubringen. Am Ende haben die Berufsfachschüler einen richtigen „Hingucker“ geschaffen. Bleibt zu hoffen, dass das Können der Malerzunft künftig noch so manche öde Stelle in unserem Haus ahnsehlicher gestalten wird.

BVJ1 auf der Ah Xian Ausstellung

Die Klasse BVJ1 besuchte mit Frau Freter das städtische Museum Heilbronn.  Es wurden Skulpturen des asiatischen Künstlers Ah Xian gezeigt. Ah Xian wurde 1960 in Peking geboren und lebt seit 1989 in Sydney. Er wurde durch seine von lebenden Modellen abgeformten Figuren berühmt. Die von ihm bevorzugten Materialien sind Porzellan, Elfenbein, Bronze und Jade. Er dekoriert sie mit Motiven wie Blumen, Fabelwesen, Landschaften sowie Ornamenten aber auch erotischen Malereien. Am Ende des Ausstellungsbesuchs durften die Schülerinnen in der Museumswerkstatt Porzellanteller mit eigenem Dekor bemalen. Die fertig bemalten Teller wurden von Frau Freter eingesammelt und gebrannt. Die Eindrücke von der Ausstellung setzten die Schülerinnen im Textilunterricht um, indem sie selbst genähte Taschen mit Blütenmotiven bemalten.

‘Windenergie’ als Projektarbeit

“Um wie viel steigt der Meeresspiegel, wenn das Polareis schmilzt?“ oder “Wie lange gibt es noch Eis an den Polen?“. Fragen, die sich Daniel Zenth schon länger stellt. Konsequent auch die Fragen „Welche regenerativen Energiequellen können wir nutzen?“ und „Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?“. Klar war damit für ihn, dass er als Projektarbeit im BKTM ein Windrad bauen würde, um selber auszutesten, wie erneuerbare Energie erzeugt werden kann. In mühevoller Bastelarbeit wurden nach der Planungsphase das stabile Fundament, ein Turm, drei 50- Zentimeter lange Flügelelemente und die Windfahne aus Holz geschreinert. Den Generator erwarb Daniel günstig bei eBay. „Der Generator“, so Daniel, „ist das wichtigste Element im Windrad, er wandelt die Bewegungsenergie in elektrischen Strom um.“ Daniel ist sich sicher: „Windkraftanlagen in Offshore-Windparks sind Teil unserer Zukunft.“ Sehr zufrieden zeigte sich die Prüfungskommission, die Arbeit und Mühe von einem halben Jahr hat sich gelohnt.
Nachdenklich stimmte Daniels Schlussbetrachtung: „Hoffentlich wird nicht zu spät gehandelt, denn es könnte schwerwiegende Folgen für unsere Zukunft haben“.

JJWS-Logo kommt richtig groß heraus

Thomas Heinrich, Kusthrim Mehmeti, Sven Schuppert, Patrick Sprudzs, Mark Müllner, Robin Kratochwill und Artur Schmizer  aus der BFB3B (Stuckateure) haben es geschafft, das Schul-Logo dreidimensional und in Menschengröße darzustellen. Unter Leitung von Herrn Gehrig und Herrn Appel fertigten sie gar zwei davon als Projektarbeit.

Nachdem sie das Logo auf einer Gipsplatte aufgezeichnet und ausgeschnitten hatten, befestigten sie Schienen an der Gipsplatte, um alle Teile miteinander verschrauben zu können. Dann waren die Spachtelarbeiten an der Reihe. Erst die Fugen dann die Flächenspachtelung. Darauf folgte das Tapezieren. Sie verwendeten eine Glasfasertapete und einen speziellen Kleber. Anschließend bestrichen sie die Tapete mit einem hellen Blau. Danach kam dann die endgültige Farbe darauf. Zum Schluss verspachtelten sie den Boden in weißer Marmorino-Technik.