Bildungspark Heilbronn-Franken GmbH

Einen Praktikumsplatz zu finden, ist für Schüler heute gar nicht einfach. Die Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH, eine Tochterfirma der Aufbaugilde, führt zusammen mit der Johann-Jakob-Widmann-Schule eine groß angelegtes Projekt durch: Schülerinnen und Schüler werden in passgenaue Praktikumsstellen vermittelt mit dem erklärten Ziel, den Weg in die Ausbildung zu ebnen. Die Bereiche Lager, Gartenbau, Metall, Holz, Farbe, Erziehung, Gastronomie, Verkauf wurden in der Schule anschaulich vorgestellt. Alle Tätigkeiten konnten sogar vor Ort ausprobiert werden: Steine wurden gesetzt, Babypuppen gewickelt, Küchenzutaten geschnitten. Praktische Erfahrung zu sammeln und durch das Praktikum in ein Ausbildungsverhältnis zu gelangen, das ist der Wunsch aller Schülerinnen und Schüler.

Intensive individuelle Begleitung durch Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Praktikumsbegleiter sollen dazu beitragen, dass der Übergang von der Schule in einen Ausbildungsberuf gelingt. In einem Jahr wird Bilanz gezogen.


Selbstbehauptungstraining für Schülerinnen

Die Schulsozialarbeit hat zusammen mit der Akademie für Information und Management (AIM) am Donnerstag, 11.02.10 ein Seminar für junge Frauen in „Männerberufen“ zum Thema Selbstbehauptung durchgeführt. Ein Trainer der Wing Tsun Schule Heilbronn hat auf anschauliche Weise den jungen Frauen aus den Abteilungen Holz- und Farbtechnik beigebracht, wie sie sich auf „Doofe Anmache“, aber auch auf körperliche Angriffe gekonnt wehren können und dürfen. Er ließ sich dabei sogar selbst von den Teilnehmerinnen „vermöbeln“! Die theoretischen Einheiten wurden durch praktische Übungen immer wieder vertieft, was zu einem kurzweiligen und spaßigen etwas anderen Unterrichtstag beigetragen hat. Die Begeisterung der jungen Frauen war zu spüren und sicher nimmt jede einige neue Erfahrungen und auch das Wissen „Ich kann und darf mich gegen Übergriffe wehren“ mit in ihren Alltag.


Lasst Urkunden sprechen

Die JJWS beteiligte sich von 2006 bis 2009 am Comenius Projekt „History of Science across Europe – the Game“. Wir erhielten jetzt vom PAD der Kultusministerkonferenz für unsere hervorragende Leistung eine Auszeichnung verbunden mit einer Urkunde. Darauf dürfen wir stolz sein, da nur drei Schulen in Baden-Württemberg eine solche Anerkennung für ihr anspruchsvolles Projekt erhielten. Das neue Projekt beginnt noch in diesem Jahr und wird sich mit dem Themenbereich „Wohlfühlen an unserer Schule“ befassen.


Realschultag und Technisches Berufskolleg

Am Dienstag, dem 26. Januar besuchten 25 Schüler unseres Technischen Berufskollegs I ihre ehemaligen Realschulen im Stadt- und Landkreis. Sie präsentierten dort “ihr” Berufskolleg, die Fächer, deren Inhalte, den Weg zur Fachhochschulreife nach 2 Jahren. Das Feedback der Realschulen war durchweg positiv: Professionell, informativ und engagiert hätten unsere Schülerinnen und Schüler präsentiert und auch bei Nachfragen

waren sie um keine Antwort verlegen. Wege und Ziele des Technischen Berufskollegs wurden so „auf Augenhöhe“ optimal kommuniziert und den “noch” Realschülern schmackhaft gemacht. Bei allen Schülerinnen und Schülern, die zum Gelingen des Realschultages beigetragen haben, bedanken wir uns sehr herzlich für ihr Engagement


Workshop Fotografie in BK1T-Klassen

Was sind Blooming, Spitzlichter, Bildrauschen, Weißabgleich. Am Ende der 10 jeweils 1-tägigen Workshops „Fotografie“ wissen die SchülerInnen der 5 Klassen  BK1T wovon Herr Morsch redet.  Von der nostalgischen Voigtländer-Kamera mit Film auf Holzspule über verschiedenste Entwicklungsschritte bis hin zur hochpreisigen Spiegelreflexkamera im hohen Megapixelbereich zeigt Herr Morsch die Entwicklung der Fotoapparate. Er zeigt den SchülerInnen die Unterschiede von Sucher- und Spiegelreflexkameras,  von analoger (Filmbasis) und digitaler (CCD-Sensor) Technik.  Auflösung,  Megapixel,  Einsatzmöglichkeiten,  Blendeneinstellung,  Verschlusszeit, Mitzieheffekt, Landschafts-, Portrait(Nah)-, Gruppenaufnahmen sind weitere Stichworte, die im Rahmen des Lehrplans im Gruppenunterricht erklärt und angewandt wurden. Die fotografischen Ergebnisse wurden dann am Bildschirm betrachtet, diskutiert und mit Photoshop digital weiterbearbeit. 


Renovierung eines Treppenhauses im A-Bau

“Hilf Dir selbst …” dann wird aus einem alten, dunklen, ziemlich runtergekommenen Treppenhaus ein fast neues. Schülerinnen und Schüler zweier Berufsfachschulklassen der Abteilung Farbtechnik planten mit Ihren Lehrern zusammen das Projekt ‘Treppenhaus’. Weg von der eingeschränkten Werkstatt und ‘raus’ auf ne richtige Baustelle. Praxisnah zu lernen und dabei auch noch die eigene Schule zu verschönern kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Kollegin Eheim, die Kollegen Hofmann, Muth und Stoll leiteten das Projekt und waren mit den Leistungen und dem Einsatz der Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, der zweite Teil des Treppenhauses wird auch noch renoviert.


„Vorher – Nachher“ oder was man mit 271 Euro alles machen kann

Im Berufskolleg der JJWS war man sich zu Beginn des Schuljahres einig: es gibt 3 Klassenzimmer, die ziemlich heruntergekommen waren, in denen man Schüler eigentlich nicht guten Gewissens beschulen sollte. Kollegin Bettina Eheim aus Farbtechnik war auf Anfrage sofort bereit, einen der Räume zusammen mit Schülern der BFF2/A (Vorarbeiten) und Schülern der SBSF2/A (Malerarbeiten) im Rahmen eines Projektes zu renovieren. Dank Herrn Kirchner wurde gewährleistet, dass die Stadt Heilbronn die Materialkosten dafür übernimmt. Frau Bettina Krieger und ihre BKFH-Klasse (Gestaltung) koordinierten ihre Gestaltungswünsche mit Frau Eheim. Nach der Planungs- und Kalkulationsphase wurde die Ausführung professionell und schnell durchgeführt, in einer überraschenden Farbgestaltung, die bei den Schülern und Lehrern sehr gut ankommt.
Das Berufskolleg bedankt sich bei allen Schülern, die ihren Teil zum Gelingen beigetragen haben, besonders aber bei Frau Eheim.


Wandern trainiert die Waden und stärkt den Teamgeist

Am Sonntag, 18. Oktober, begaben sich etliche Kollegen des Berufsfeldes Farbtechnik auf einen 12 Kilometer langen Fußmarsch, der von Eppingen über Ottilienberg und Jägersee auf die Burg Ravensburg führte. Frische Luft und Bewegung animierten zu vielerlei Gesprächen, dienstlichen und privaten. Die Zeit verging wie im Flug. Belohnt wurden die Farbtechnikkollegen auf der Burg Ravensburg mit einem traumhaften Rundblick auf Odenwald, Pfälzer Wald und Schwarzwald – und natürlich auch mit einem exzellenten Abendessen. Ein zusätzliches Abenteuer war dann der nächtliche Eil-Abstieg von der Burg zum Sulzfelder Bahnhof . Die Wandergruppe hatte Glück und erwischte einen geduldigen Stadtbahnfahrer, der auf die „Nachzügler“ wartete. Ergebnis vom Wandertag: Das Team ist gestärkt!


Unser Quiz zum neuen Schuljahr 2009/2010


Erkennen Sie die vielen Abkürzungen, wissen Sie, in welche dieser zahlreichen Schularten Sie am 14. September aufgenommen werden? Nein, macht nichts. Nehmen Sie trotzdem teil an unserem Quiz zum neuen Schuljahr. Wer kann teilnehmen? Nur zukünftige Schüler der JJWS. Was können Sie gewinnen? Einige von über 100 motivierten Lehrern, die Sie engagiert durch ein oder zwei oder drei Schuljahre begleiten. Was müssen Sie tun? Herausfinden, welche zwei Kürzel keine Schulart der JJWS beschreiben. Teilen Sie das Ergebnis Ihrem neuen Klassenlehrer mit, er wird sich über Ihr Engagement sehr freuen.
Sowohl den Gewinnern als auch allen Anderen dürfen wir ein angenehmes und erfolgreiches Schuljahr 2009/2010 wünschen.


Zweimal aufgeführt: die ‘Siebente Mission’

Im Nachtrag ein Bild des Ensembles der Theater-AG, deren zwei Aufführungen der ‘Siebenten Mission’ bei den Zuschauern sehr gut angekommen ist.


Lieber Entenfeder als Gänseleber

Was hat eine Entenfeder mit der Kunst des Druckens zu tun? Solche und weitere Fragen stellten sich zu Beginn des 3-tägigen „Workshop Druck“ den Schülern der Klassen D1VS1+2 vom 22. - 24.7.2009. In diesem Workshop wurde aus theoretischem Unterricht Realität. 3 Tage hatten die Schüler die Möglichkeit, alte und neue Drucktechniken wie Linolschnitt, Kaltnadelradierung, Ätzradierung und Offsetdruck zu erleben. Und was in 3 Tagen Schneiden, Kratzen und Drucken entstanden ist, kann sich sehen lassen, auch wenn dabei intensiv über den Kraftaufwand, der beim Linolschneiden benötigt wurde oder über die ständig schwarzen Finger beim Drucken geschimpft wurde. Mit Gänseleber hat das Ganze natürlich überhaupt nichts zu tun, umso mehr aber mit Entenfedern: Beim Ätzen entfernt man damit die auf der Druckplatte entstehenden Luftbläschen.


Gautschfeier 2009 der Drucker und Mediengestalter

Das erste Auspressen der nassen Papierbahn durch zwei Walzen nennt man in der Fachsprache “gautschen”. Gautschen nennt man auch das  “Eintauchen und Auspressen” eines nassen Buchdruckgesellen (und Mediengestalter) durch zwei “Packer”. Seit fünf Jahrhunderten pflegen die Jünger der “Schwarzen Kunst” schon diesen alten Brauch. Man nimmt einen Gesellen der “Schwarzen Kunst” (einen Drucker oder Mediengestalter, der soeben erfolgreich die Ausbildung absolviert hat) und taucht ihn unter dem traditionellen Ruf “Laßt seinen Corpus posteriorum fallen!” samt Kleidern in ein Gautschfaß. Dieweil ihm das Wasser aus Ohren, Mund und Haaren trieft, decke man ihn tüchtig mit Ratschlägen und Ermahnungen ein. Der “Gautschmeister” leitet das Zeremoniell. Ihm stehen drei “Packer” zur Seite, ferner ein “Schwammhalter” und die “Zeugen”. Das Gautschen ähnelt einer Äquatortaufe, ist für Zuschauer und Beteiligte ein großer Spaß, was durch das feuchtfröhliche Bild wohl bewiesen wird.